ja uns gibt es noch! karin ist also nicht mit dem kurzbeslippten durchgebrannt und ich bin nicht an meinen blasen verendet. ganz im gegenteil! nachdem ich mich den ganzen tag über standhaft geweigert habe, mir solch ein komisches pflaster auf die fiesere der beiden blasen kleben zu lassen, gab ich abends dann doch karins drängen nach und siehe da… wunderheiler johnson und zauberer johnson zusammen können was! also wer an blasen leidet und nicht prophylaktisch in seine schuhe pinkeln möchte, für den gibts da was, wenns doch passiert ist: zauberpflaster, im selbstversuch getestet und für würdig empfunden werbung dafür zu machen! ich hatte nach einer halben stunde keine probleme mehr!!
aber davor hatten wir ja noch etwas spaß-die blase, karin und ich. und zwar waren wir heute in Los Angeles unterwegs. diesen moloch an stadt, welcher uns gestern schon verschlungen hatte, wollten wir auch noch aus der nähe sehen. also ab nach downtown. dort auch gleich dank inzwischen ausgefeilter kartenlestechniken ein parkhaus gefunden. lächerliche $10 fürs parken bezahlt und auch noch den schlüssel da lassen müssen. ob unser auto und unser gepäck noch da sind, wenn wir wieder kommen? auf schusters rappen haben wir uns dennoch auf einen kleinen rundweg begeben. erster höhepunkt war, dass die kleine bergbahn, die ein steiles stück berg überwindet, nicht fuhr. weiter zwischen hochhäusern durch gings zur Walt Disney Concert Hall, einem sehr beeindruckenden gebäude. tolle architektur. leider wurde gerade überall geputzt und repariert, sodass es etwas mühsam war zu fotografieren. daher und weil die sonne unablässig auf uns brannte, verzogen wir uns wieder in die schatten der wolkenkratzer. zurück beim auto stellten wir freudig fest, dass der gute mann, uns und unser auto noch kannte. und auch noch alles da war. nur ehrliche leute also!
von downtown aus fuhren wir weiter zur Olvera Street, einer straße und einem platz im ursprünglichen El Pueblo, wo die geschichte der spanischen gründungsväter weiterleben soll. nunja, was weiter lebt ist auf jeden fall der kommerz. zig kleine buden bieten alles preis, was vielleicht aus mexico stammen könnte. manches sehr schön, aber auch viel ramsch. von hier aus ging es dann auf den Sunset Boulevard, der uns erst durch weniger schönes gebiet nach Hollywood brachte. naja und dort waren wir dann ganz touristisch und haben gleich den Walk of Fame gesucht. etwas spektakulärer hätten wir uns das schon vorgestellt… aber was solls, ist auch nur ne straße wie jede andere. manche sterne sind sogar beschädigt und es gibt noch ewig viele, die leer sind (also noch hoffnung für alle von uns;-))
selbst den stern von Michael Jackson haben wir nach langer qualvoller (hier taten die füße ja noch weh!) suche gefunden. von wegen blumen oder so… (was für ein zufall: der stern war fast genau dort, wo wir unser auto geparkt haben
genau neben unserem auto war Janet Jackson…). originell finde ich herrn müller, der sich als handwerker auch seinen stern verdient hat!
danach ging es weiter auf dem sunset: Beverly Hills, Rodeo Drive, Bel Air…also die schönen Seiten von L.A.
die filmstudios und Hollywood der rest kommen beim nächsten mal dran. also wieder ein punkt auf unserer liste.
und so fuhren wir dann hinaus aus der großstadt in die wüste, unserem nachtquartier in Palms Springs entgegen. da wir es endlich geschafften hatten bei tage unser tagesziel zu erreichen, gingen wir zur feier des tages auch mal richtig essen. unsere wahl fiel auf einen mexikaner, der auch richtig gut war (bis auf die obligatorische bohnenpampe – aber die gehört ja so dazu…).
buenas noches





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